Dein Zyklus ist keine Blackbox zwischen zwei Perioden. Finde in Sekunden heraus, in welcher Phase du gerade bist – ohne Konto, ohne App, direkt hier.
Rechner
Zykluslänge = vom ersten Tag deiner Periode bis zum Tag vor der nächsten. Falls du sie nicht kennst: 28 ist der Durchschnitt.
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Überblick
Die Tagesangaben beziehen sich auf einen durchschnittlichen 28-Tage-Zyklus. Deiner darf kürzer oder länger sein – alles zwischen 21 und 35 Tagen ist normal. Wichtig: die Lutealphase ist mit rund 14 Tagen relativ konstant. Ist dein Zyklus länger, dehnt sich vor allem die Follikelphase.
| Phase | Tage | Hormone | Typisches Gefühl |
|---|---|---|---|
| Menstruation | 1–5 | Östrogen + Progesteron niedrig | Müdigkeit, Krämpfe, Rückzug |
| Follikelphase | 6–12 | Östrogen steigt | Energie und Motivation kommen zurück |
| Ovulation | 13–15 | Östrogen-Peak + LH-Anstieg | Energie-Hoch, höchste Fruchtbarkeit |
| Lutealphase | 16–28 | Progesteron dominiert, fällt dann ab | PMS, Heißhunger, Wassereinlagerung |
Menstruation
Tag 1–5
Östrogen + Progesteron niedrig
Müdigkeit, Krämpfe, Rückzug
Follikelphase
Tag 6–12
Östrogen steigt
Energie und Motivation kommen zurück
Ovulation
Tag 13–15
Östrogen-Peak + LH-Anstieg
Energie-Hoch, höchste Fruchtbarkeit
Lutealphase
Tag 16–28
Progesteron dominiert, fällt dann ab
PMS, Heißhunger, Wassereinlagerung
Phase 1 · Tag 1–5
Der Zyklus beginnt per Definition am ersten Tag der Blutung. Östrogen und Progesteron sind auf ihrem Tiefpunkt, die Gebärmutterschleimhaut wird abgestoßen – und mit ihr verlierst du je nach Blutungsstärke 15–40 mg Eisen. Dass du dich in diesen Tagen müde fühlst und eher Rückzug als Party willst, ist keine Einbildung, sondern Hormonlage.
Was jetzt hilft: Wärme (auch auf dem Teller), eisenreiche Lebensmittel mit Vitamin C kombiniert, Ingwertee gegen Krämpfe. Was du konkret essen kannst, steht in unserem Artikel Was essen während der Periode?
Phase 2 · Tag 6–12
Nach der Periode übernimmt das follikelstimulierende Hormon (FSH): In den Eierstöcken reifen Follikel heran, der stärkste gewinnt. Gleichzeitig steigt Östrogen stetig an – und mit ihm Energie, Konzentration und oft auch die Lust auf Neues. Viele Frauen erleben diese Tage als ihre produktivste Zeit.
Dein Körper verarbeitet Kohlenhydrate jetzt am besten (Insulinsensitivität ist hoch), und die Regeneration nach dem Training läuft auf Hochtouren. Passende Lebensmittel und Rezepte findest du unter Ernährung in der Follikelphase.
Phase 3 · Tag 13–15
Der Östrogen-Peak löst den LH-Anstieg aus, das Ei springt – die fruchtbarste Zeit des Zyklus. Viele fühlen sich jetzt am energiegeladensten und geselligsten. Aber: Der Eisprung ist kein fixer Kalendertermin. Stress, Schlaf und Krankheit können ihn um Tage verschieben – deshalb ist jeder Rechner (auch unserer) eine Schätzung, keine Verhütung.
Ernährungsseitig lohnen sich jetzt Antioxidantien und Ballaststoffe, die den anschließenden Östrogenabbau unterstützen. Mehr dazu: Ernährung in der Ovulationsphase.
„Eisprung ≈ Zykluslänge minus 14. Bei einem 32-Tage-Zyklus liegt er um Tag 18 – nicht um Tag 14.“
Phase 4 · Tag 16–28
Nach dem Eisprung produziert der Gelbkörper Progesteron. Der Grundumsatz steigt um etwa 100–300 kcal pro Tag, die Insulinsensitivität sinkt, und wenn Progesteron kurz vor der Periode abfällt, sinkt auch Serotonin – die biochemische Erklärung für PMS und Heißhunger.
Magnesiumreiche Lebensmittel, stabile Blutzuckerkurven und die Erlaubnis, etwas mehr zu essen, machen diese Phase deutlich entspannter. Zum Vertiefen: 10 Rezepte für die Lutealphase und Fressattacken vor der Periode? 8 Strategien.
„Heißhunger in der Lutealphase ist Biochemie, keine Willensschwäche.“
Gut zu wissen
Der 28-Tage-Zyklus ist ein Durchschnitt, kein Soll. Zwischen 21 und 35 Tagen ist alles im normalen Bereich, und leichte Schwankungen von Monat zu Monat auch. Weil die Lutealphase ziemlich konstant rund 14 Tage dauert, gilt als Faustregel: Eisprung ≈ Zykluslänge minus 14 – genau so rechnet auch unser Rechner oben.
Dauerhaft unter 21 oder über 35 Tage, plötzliche starke Schwankungen oder sehr starke Blutungen sind ein Fall für die gynäkologische Praxis – nicht für einen Blogartikel.
FAQ
Zähle vom ersten Tag deiner Periode (= Zyklustag 1) bis zum Tag, bevor die nächste Periode beginnt. Dieser Zeitraum ist deine Zykluslänge. Am zuverlässigsten wird der Wert, wenn du über zwei bis drei Zyklen mitzählst und den Durchschnitt nimmst — Apps wie Bauchgefühl machen das automatisch.
Direkt nach der Periode beginnt die Follikelphase (etwa Tag 6 bis 12 bei einem 28-Tage-Zyklus). Östrogen steigt, ein neuer Follikel reift heran, und die meisten Frauen spüren zunehmend mehr Energie. Streng genommen zählt auch die Menstruation selbst schon zur Follikelphase – im Alltag ist die Trennung aber hilfreicher.
Tag 3 liegt in der Menstruationsphase – der Zyklus beginnt per Definition am ersten Tag der Blutung. Östrogen und Progesteron sind jetzt auf ihrem Tiefpunkt, weshalb Müdigkeit in diesen Tagen völlig normal ist.
Bei einem durchschnittlichen 28-Tage-Zyklus: Menstruation etwa Tag 1–5, Follikelphase Tag 6–12, Ovulation um Tag 13–15, Lutealphase Tag 16–28. Wichtig: Die Lutealphase ist mit rund 14 Tagen relativ konstant – wenn dein Zyklus länger oder kürzer ist, verschiebt sich vor allem die Follikelphase.
Ja, deutlich. Stress, Schlafmangel, Krankheit, Reisen oder Gewichtsveränderungen können den Eisprung um Tage verschieben. Deshalb ist jede Berechnung – auch unsere – eine Schätzung und keine Verhütungsmethode. Wer es genau wissen will, kombiniert Basaltemperatur und Zervixschleim-Beobachtung.
Alles zwischen etwa 21 und 35 Tagen gilt als normal, und leichte Schwankungen von Zyklus zu Zyklus sind es auch. Auffällig wird es, wenn dein Zyklus dauerhaft kürzer als 21 oder länger als 35 Tage ist, plötzlich stark schwankt oder die Blutung ungewöhnlich stark wird – das gehört in die gynäkologische Praxis.
Dein Nährstoffbedarf schwankt tatsächlich über den Zyklus – der Grundumsatz steigt in der Lutealphase um etwa 100–300 kcal, und während der Menstruation verlierst du Eisen. Eine ausgewogene Basisernährung bleibt das Fundament; die Phasenanpassung ist die Feinabstimmung obendrauf. Kein Dogma, kein Stress.
Bauchgefühl trackt deinen Zyklus und schlägt dir Rezepte vor, die zu deiner Phase passen. Starte mit dem 2-Minuten-Quiz.
Rezeptplan erstellen – kostenlosOder lies weiter im kompletten Ratgeber zur zyklusgerechten Ernährung.
Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Der Rechner liefert eine Schätzung auf Basis von Durchschnittswerten und ist ausdrücklich keine Methode zur Verhütung oder Familienplanung.