Erster Tag der letzten Periode + Zykluslänge – mehr braucht es nicht für eine ehrliche Schätzung von Eisprung, fruchtbarem Fenster und nächster Periode. Ohne Konto, ohne App, direkt hier.
Rechner
Zykluslänge = vom ersten Tag deiner Periode bis zum Tag vor der nächsten. Falls du sie nicht kennst: 28 ist der Durchschnitt.
Deine Eingaben bleiben bei dir: Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser – nichts wird gesendet, nichts gespeichert.
Wichtig: Ein Eisprungrechner ist keine Verhütungsmethode. Der Eisprung verschiebt sich leicht um Tage, Spermien überleben bis zu fünf Tage – die „unfruchtbaren“ Tage aus einer Kalenderrechnung sind es oft nicht. Wenn du sicher verhüten willst, lass dich gynäkologisch beraten.
Die Methode
Der Rechner nutzt die wichtigste Faustregel der Zyklusrechnung: Die Lutealphase – die Zeit vom Eisprung bis zur nächsten Periode – ist mit rund 14 Tagen relativ konstant. Daraus folgt Eisprung ≈ Zykluslänge minus 14. Nicht „immer Tag 14“, wie oft angenommen: Bei einem 32-Tage-Zyklus liegt der Eisprung um Tag 18.
Genauso wichtig ist die ehrliche Einordnung: Das Ergebnis ist eine Schätzung auf Basis von Durchschnittswerten. Stress, Schlafmangel, Krankheit, Reisen oder Gewichtsveränderungen können den Eisprung um Tage verschieben – in beide Richtungen. Wer es genauer wissen will, kombiniert Basaltemperatur und Zervixschleim-Beobachtung oder nutzt Ovulationstests. Wie die einzelnen Phasen deines Zyklus zusammenhängen, erklären wir Schritt für Schritt unter Die 4 Zyklusphasen einfach erklärt.
„Sechs Tage Chance pro Zyklus: fünf vor dem Eisprung, einer danach – die besten liegen direkt davor.“
Biologie
Die Eizelle selbst ist nach dem Eisprung nur etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Dass das fruchtbare Fenster trotzdem rund sechs Tage umfasst, liegt an den Spermien: Sie überleben im Körper bis zu fünf Tage und warten dort auf den Eisprung. Deshalb rechnet der Rechner fünf Tage vor dem Eisprung bis einen Tag danach.
Die höchste Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft liegt an den zwei Tagen direkt vor dem Eisprung – nicht am Eisprungtag selbst. Und weil der Eisprung wandert, ist das berechnete Fenster ein Orientierungsrahmen für den Kinderwunsch, keine Garantie und erst recht keine Grundlage zur Verhütung.
Der Unterschied
Die Frage, die andere Eisprungrechner nicht stellen. Dabei verändert sich mit den Hormonen auch dein Stoffwechsel: Rund um den Eisprung läuft dein Körper auf Hochtouren – Antioxidantien aus Beeren, buntem Gemüse und Nüssen sowie Ballaststoffe für den anschließenden Östrogenabbau passen jetzt besonders gut. In der Lutealphase danach steigt der Grundumsatz um 100–300 kcal, und Heißhunger ist Biochemie, keine Willensschwäche.
Was das konkret für den Teller heißt: Ernährung in der Ovulationsphase erklärt die Hintergründe, 10 Rezepte für den Eisprung liefert die Gerichte dazu. Und wenn du alle vier Phasen verstehen willst, starte bei den Zyklusphasen im Überblick.
FAQ
Ein Eisprungrechner liefert eine Schätzung auf Basis von Durchschnittswerten – mehr nicht. Die Faustregel Eisprung ≈ Zykluslänge minus 14 stimmt im Mittel, aber dein tatsächlicher Eisprung kann um mehrere Tage abweichen: Stress, Schlafmangel, Krankheit, Reisen oder Gewichtsveränderungen verschieben ihn. Wer es genauer wissen will, kombiniert Basaltemperatur-Messung und Zervixschleim-Beobachtung oder nutzt Ovulationstests.
Nein – ausdrücklich nicht. Ein Eisprungrechner ist keine Verhütungsmethode. Spermien überleben bis zu fünf Tage, der Eisprung verschiebt sich leicht um Tage, und schon ein einziger falsch geschätzter Zyklus reicht für eine ungewollte Schwangerschaft. Wenn du sicher verhüten willst, sprich mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen über geeignete Methoden.
Die Tage, an denen Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führen kann: etwa fünf Tage vor dem Eisprung bis einen Tag danach. Der Grund für die Länge: Spermien überleben im Körper bis zu fünf Tage, die Eizelle selbst ist nach dem Eisprung nur etwa 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Die höchste Wahrscheinlichkeit liegt an den zwei Tagen direkt vor dem Eisprung.
Dann wird die Berechnung entsprechend unzuverlässiger – sie setzt eine einigermaßen konstante Zykluslänge voraus. Nimm als Eingabe den Durchschnitt deiner letzten drei bis sechs Zyklen. Schwankt dein Zyklus stark oder ist er dauerhaft kürzer als 21 oder länger als 35 Tage, gehört das in die gynäkologische Praxis – besonders bei Kinderwunsch.
Manche Frauen spüren den sogenannten Mittelschmerz – ein Ziehen im Unterbauch um den Eisprung herum. Zuverlässiger sind körperliche Zeichen wie spinnbarer, klarer Zervixschleim und der Anstieg der Basaltemperatur nach dem Eisprung. Kein einzelnes Zeichen ist für sich genommen ein sicherer Beleg; aussagekräftig wird es erst in Kombination über mehrere Zyklen.
Ovulationstests messen das luteinisierende Hormon (LH) im Urin, das etwa 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung ansteigt. Sinnvoll sind sie bei Kinderwunsch, um das fruchtbare Fenster genauer einzugrenzen, als ein Rechner es kann. Starte mit dem Testen ein paar Tage vor dem rechnerisch erwarteten Eisprung – der Rechner oben hilft dir bei diesem Startpunkt.
Die übliche Empfehlung: Wenn du unter 35 bist und nach zwölf Monaten regelmäßigem, ungeschütztem Verkehr nicht schwanger geworden bist, lass es abklären – ab 35 schon nach sechs Monaten. Auch davor gilt: Bei ausbleibender Periode, sehr unregelmäßigen Zyklen oder bekannten Vorerkrankungen lieber früher in die gynäkologische Praxis als später.
Ernährung kann einen gesunden Zyklus unterstützen – ein Wundermittel ist sie nicht. Eine ausgewogene Basis mit ausreichend Energie, Eisen, Folat und Omega-3-Fettsäuren ist die Grundlage; starke Kaloriendefizite können den Eisprung dagegen unterdrücken. Was in der Ovulationsphase konkret auf den Teller passt, liest du in unserem Artikel zur Ernährung rund um den Eisprung.
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Rezeptplan erstellen – kostenlosOder lies weiter im kompletten Ratgeber zur zyklusgerechten Ernährung.
Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Der Rechner liefert eine Schätzung auf Basis von Durchschnittswerten und ist ausdrücklich keine Methode zur Verhütung oder Familienplanung. Bei unerfülltem Kinderwunsch wende dich an deine gynäkologische Praxis.