Erster Tag der letzten Periode, Zykluslänge, Periodendauer – mehr braucht es nicht: Der Rechner zeigt dir deine nächsten drei Perioden, deinen heutigen Zyklustag und deine aktuelle Zyklusphase – wie ein Periodenkalender, nur ohne Rechnen. Ohne Konto, ohne App, direkt hier.
Rechner
Zykluslänge = vom ersten Tag deiner Periode bis zum Tag vor der nächsten. Falls du sie nicht kennst: 28 ist der Durchschnitt.
Deine Eingaben bleiben bei dir: Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser – nichts wird gesendet, nichts gespeichert.
Wichtig: Das Ergebnis ist eine Schätzung, keine Garantie – und keine Verhütungsmethode. Der Rechner schreibt deine Zykluslänge in die Zukunft fort. Ein verschobener Eisprung verschiebt auch die Periode, und die „unfruchtbaren“ Tage aus einer Kalenderrechnung sind es oft nicht. Wenn du sicher verhüten willst, lass dich gynäkologisch beraten.
Die Methode
Die Rechnung selbst ist simpel: nächste Periode = letzter Periodenstart + Zykluslänge, fortgeschrieben über drei Zyklen. Für die Zyklusphase und das fruchtbare Fenster nutzt der Rechner die wichtigste Faustregel der Zyklusrechnung: Die Lutealphase – die Zeit vom Eisprung bis zur nächsten Periode – ist mit rund 14 Tagen relativ konstant. Daraus folgt Eisprung ≈ Zykluslänge minus 14.
Wie gut das Ergebnis ist, hängt fast nur an deiner Eingabe: Bei einem stabilen Zyklus trifft die erste berechnete Periode oft auf wenige Tage genau. Jede weitere wird unsicherer, weil sich kleine Abweichungen von Zyklus zu Zyklus aufsummieren – die dritte Periode ist eher ein Monat als ein Datum. Wie die einzelnen Phasen deines Zyklus zusammenhängen, erklären wir Schritt für Schritt unter Die 4 Zyklusphasen einfach erklärt; wenn du gezielt deine fruchtbaren Tage suchst, nimm den Eisprungrechner.
„Plane ein Zeitfenster von ein paar Tagen ein – nicht ein exaktes Datum.“
Einflüsse
Fast immer ist der Grund ein verschobener Eisprung: Die Lutealphase danach bleibt ziemlich konstant bei 14 Tagen – wenn deine Periode später kommt, war meist die erste Zyklushälfte länger. Typische Auslöser dafür: Stress (Cortisol bremst die Hormonachse, die den Eisprung auslöst), Reisen mit Zeitverschiebung und verschobenem Schlafrhythmus, Krankheit und Fieber, dazu intensiver Sport, deutliche Gewichtsveränderungen oder das Absetzen hormoneller Verhütung.
Einzelne Verschiebungen um ein paar Tage sind normal und kein Grund zur Sorge. Interessant wird es erst, wenn ein Muster daraus wird – dann lohnt es sich, die Startdaten ein paar Monate zu notieren, damit du beim Arzttermin konkrete Zahlen hast statt eines Gefühls.
Unregelmäßige Zyklen
Zuerst die Einordnung: 21 bis 35 Tage Zykluslänge gelten als normal, und kaum ein Zyklus ist auf den Tag genau gleich lang. „Unregelmäßig“ im relevanten Sinn heißt: Die Länge schwankt von Zyklus zu Zyklus deutlich – etwa um mehr als sieben, acht Tage – oder liegt dauerhaft außerhalb dieses Rahmens.
Für den Rechner heißt das: Nimm als Zykluslänge den Durchschnitt deiner letzten drei bis sechs Zyklen und lies das Ergebnis als Orientierung, nicht als Termin. Häufige Hintergründe für stark schwankende Zyklen sind Stressphasen, die Zeit nach dem Absetzen hormoneller Verhütung, die Wechseljahre – oder hormonelle Ursachen wie PCOS; bei Letzterem kann auch die Ernährung eine Rolle spielen, mehr dazu im PCOS-Ernährungsplan. Wie du generell im Rhythmus deines Zyklus isst, zeigt die Cycle-Syncing-Anleitung.
Sachlich, ohne Alarm
Die meisten Zyklusschwankungen sind harmlos. In die gynäkologische Praxis gehört es zur Abklärung, wenn:
Nichts davon ist eine Diagnose – es sind Anlässe, genauer hinzuschauen. Wenn du rund um die Periode viel mit Krämpfen und Heißhunger zu tun hast, findest du praktische Ansätze in Ernährung während der Menstruation und PMS & Ernährung.
FAQ
So genau wie dein Zyklus regelmäßig ist. Der Rechner schreibt deine Zykluslänge einfach in die Zukunft fort – bei einem konstanten Zyklus trifft das oft auf wenige Tage genau, bei schwankenden Zyklen entsprechend schlechter. Als Faustregel: Die erste berechnete Periode ist am zuverlässigsten, jede weitere wird unsicherer, weil sich kleine Abweichungen aufsummieren. Plane deshalb lieber ein Zeitfenster von ein paar Tagen ein statt eines exakten Datums.
Weil sich der Eisprung verschiebt – die Zeit danach bis zur Periode (Lutealphase) ist mit rund 14 Tagen relativ konstant, die Zeit davor nicht. Stress, Schlafmangel, Krankheit, Reisen mit Zeitverschiebung, intensiver Sport oder Gewichtsveränderungen können den Eisprung um Tage nach hinten schieben – und damit auch die Periode. Einzelne Verschiebungen um ein paar Tage sind völlig normal und kein Grund zur Sorge.
Zwischen 21 und 35 Tagen gilt als normal – die oft zitierten 28 Tage sind nur der Durchschnitt, nicht die Norm. Auch die Periode selbst variiert: Zwei bis sieben Tage Blutung sind üblich. Wichtiger als der Vergleich mit anderen ist dein eigenes Muster: Ein Zyklus, der stabil bei 32 Tagen liegt, ist unauffälliger als einer, der zwischen 24 und 35 Tagen springt.
Nimm als Zykluslänge den Durchschnitt deiner letzten drei bis sechs Zyklen und lies das Ergebnis als grobe Orientierung, nicht als Termin. Notiere ein paar Monate lang die Startdaten deiner Periode – oft steckt doch ein Muster dahinter. Schwankt dein Zyklus dauerhaft stark, ist er regelmäßig kürzer als 21 oder länger als 35 Tage oder bleibt die Periode ganz aus, lass die Ursache gynäkologisch abklären.
Überfällig heißt erst mal nur: Der Eisprung kam später als sonst – das passiert durch Stress, Krankheit oder Reisen ganz ohne Schwangerschaft. Wenn du ungeschützten Sex hattest, bringt ein Schwangerschaftstest ab dem Tag der ausbleibenden Periode Klarheit; morgens ist das Ergebnis am zuverlässigsten. Fällt er negativ aus und die Periode bleibt weiter aus, wiederhole den Test nach ein paar Tagen.
Nein. Der Rechner schätzt Kalenderdaten aus Durchschnittswerten – er weiß nicht, wann dein Eisprung tatsächlich stattfindet. Spermien überleben bis zu fünf Tage, der Eisprung verschiebt sich leicht, und schon ein einziger falsch geschätzter Zyklus reicht für eine ungewollte Schwangerschaft. Wenn du sicher verhüten willst, sprich mit deiner Gynäkologin oder deinem Gynäkologen über geeignete Methoden.
Wenn eine Schwangerschaft möglich ist: zuerst ein Schwangerschaftstest. Darüber hinaus gilt als Orientierung: Bleibt die Periode drei Monate oder länger aus, verschiebt sich dein Zyklus über mehrere Monate stark, ist die Blutung ungewöhnlich stark oder länger als sieben Tage, oder kommen starke Schmerzen dazu – dann gehört das in die gynäkologische Praxis. Nicht als Alarm, sondern zur Abklärung: Meist steckt etwas Harmloses dahinter.
Die App erinnert dich, bevor deine Periode kommt – und zeigt dir nebenbei, welche Rezepte gerade zu deiner Zyklusphase passen. 7 Tage kostenlos testen.
Oder rechne weiter: Der Eisprungrechner zeigt dir deine fruchtbaren Tage im Detail.
Hinweis: Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Der Rechner liefert eine Schätzung auf Basis von Durchschnittswerten und ist ausdrücklich keine Methode zur Verhütung oder Familienplanung. Bei anhaltenden Zyklusveränderungen wende dich an deine gynäkologische Praxis.